Es hat etwas Poetisches Extrakt – eine Komödie über Midlife-Unwohlsein und Unternehmensabsurdität – und entwickelt sich 16 Jahre nach seiner Veröffentlichung still und leise zum Streaming-Hit. Mike Judges 2009 Fortsetzung von Büroräume war damals mit einem Einspielergebnis von nur 10,8 Millionen US-Dollar ein Underperformer an den Kinokassen. Aber jetzt, in einer der unerwarteteren Entwicklungen des Jahres, geht es in die Höhe
Die Filmstars Jason Bateman als Joel Reynold, der müde Besitzer einer Aromaextraktfabrik, der zu einer Reihe schlechter Entscheidungen verleitet wird – angefangen damit, einen Gigolo anzuheuern, um seine Frau zu verführen (gespielt von Kristen Wiig ), damit er einen betrügerischen Angestellten verfolgen kann ( Die Mila ist auch ). Joels verrückte Pläne, ermöglicht durch seinen befreundeten Kiffer-Barkeeper ( Ben Affleck , im völligen Fetthaar-und-Ziegenbart-Modus), bringt sein Leben außer Kontrolle.
Laut Bateman, Extrakt war nicht nur ein weiterer Auftritt. „Mike Judge war zu 90 % der Grund, warum ich dem Film beigetreten bin“, sagte er zu Bargelheuser und erklärte, dass er das Drehbuch über ihren gemeinsamen Manager erhalten habe. Michael Rotenberg . Ich habe das Drehbuch gelesen und war begeistert, und dann haben Mike und ich zu Mittag gegessen … Es schien, als würde er mir vielleicht die Rolle geben.
Die Herausforderung, sagte Bateman, sei die Finanzierung. Es habe ungefähr drei Jahre gedauert, bis wir das richtige Geld bekamen, damit er eine gewisse Autonomie genießen konnte, erinnerte er sich und betonte, wie Judges besondere Sensibilität und sein komödiantischer Ton geschützt werden mussten.
Lohnt es sich, „Extract“ auf Paramount anzusehen?
Extrakt wurde herzlich aufgenommen von einigen damaligen Kritikern. Einer nannte ihn den bisher besten Film von Mike Judge und lobte seine tiefgründige komödiantische Qualität und Batemans bisher beste Leistung. Das sagt etwas aus, wenn man seine Arbeit in bedenkt Festgehaltene Entwicklung und sein Ruf, alles zu verbessern Juno Zu Spieleabend .
Der Film spielt sich wie eine Art Büroräume umgekehrt. Wo dieser Kultklassiker aus dem Jahr 1999 die Arbeiterklasse gegen seine Unternehmensoberhäupter verteidigte, Extrakt sympathisiert mit dem Chef – einer, der sowohl im Management-Chaos als auch in existenzieller Verzweiflung ertrinkt. Aber es spießt immer noch den Kapitalismus, unfähige Personalabteilungen und nervige Nachbarn auf ( David Köchner ist als Nathan absolut nervig) und die Art höflicher Selbstverleugnung, die Menschen in schreckliche Schwierigkeiten bringt.
Trotz der Lacher fungiert der Film auch als Charakterstudie. Jeder Darsteller bekommt seinen Moment, von Kunis‘ gefährlich charmanter Cindy bis hin zu Clifton Collins Jr.s tragisch verstümmeltem Angestellten Step. Und ja, sogar Gene Simmons taucht auf und – irgendwie – ist er urkomisch.
Extrakt ist jetzt auf Paramount.