An den Ecken lauert ein wirklich guter Film Der Tötungsraum . Während sich die Geschichte entfaltet, können Sie einige Elemente deutlich erkennen, die, wenn sie weiter verfolgt werden, das Erlebnis erheblich verbessern könnten. Allerdings ist die Nicol Paone Film – eine Fortsetzung des Debüts des Regisseurs aus dem Jahr 2020 Freundschaft schenken – geht die meiste Zeit auf Nummer sicher, obwohl die Erzählung darum bittet, tiefer zu gehen.
Der Tötungsraum dreht sich um Patrice ( Uma Thurman ), eine vom Pech verfolgte Kunsthändlerin, die scheinbar keine Pause einlegen kann und langsam über den Bankrott nachdenkt. Alles ändert sich, als sie mit Gordon in Kontakt kommt ( Samuel L. Jackson ), eine Drogendealerin, die ihre Kunstgalerie als Deckmantel für Geldwäsche nutzen will. Um dies zu erreichen, beschließen sie, einen Underground-Künstler namens The Bagman zu gründen ( Joe Manganiello ), der über Nacht zu einer Avantgarde-Sensation wird.
Schon an der Zusammenfassung erkennt man das Der Tötungsraum hat ein großes Potenzial für Satire und schwarzen Humor – beides ist sicherlich überall in der Geschichte zu finden. Der Film geht mit der subjektiven Natur der Kunst auf den Punkt, und auch wenn er abstrakte und expressionistische Kunst mit einer gehörigen Portion Verachtung behandelt, bringt er doch ein allgemeines, aber immer noch gutes Argument zum Ausdruck, wie elitär die Welt der Kunstwahrnehmung ist, wenn es darum geht, wie Werte manipuliert und Geschmack manipuliert werden kann.
Kunst steht im Mittelpunkt von „The Kill Room“
Bild über Shout! Studios Gleichzeitig besteht das Gefühl, dass Der Tötungsraum hätte damit noch viel weiter kommen können. Der Film präsentiert Kunst aus verschiedenen Blickwinkeln und löst mehrere Debatten und Handlungsstränge aus, die die Diskussion darüber erheblich beleben könnten, aber die meisten davon werden aufgegeben. Die Geschichte könnte sich leicht in einen hochriskanten Streit zwischen Künstlern und Kunsthändlern verwandeln (mehr oder weniger wie der Cruella Remake tat es), aber am Ende wird das nur zum Hintergrundgeräusch für etwas anderes.
Natürlich, Der Tötungsraum zeigt nie an, dass es so ist will Es soll eine gewaltige Kritik oder ein Kommentar zur Kunstwelt sein, da es auch eine ganze Kriminalgeschichte zu entwickeln gilt. Das Problem ist, dass auch dieser Aspekt des Films nie voll ausgeschöpft wird. Der Film versucht es anzudeuten, aber man hat nie wirklich das Gefühl, dass Patrices Leben in Gefahr ist, weil sie in die Angelegenheiten der Mafiabosse verwickelt wird. Auch wenn er ein kaltblütiger Killer ist, hat man nie das Gefühl, dass Manganiellos Reggie eine Bedrohung darstellt, da der Charakter ziemlich charismatisch ist und seine Grausamkeit in der Geschichte größtenteils heruntergespielt wird.
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Schwarzer Humor kann nur so viel für „The Kill Room“ bewirken
Bild über Shout! Fabrik Diese Art der Verwässerung einer Figur funktioniert gut, wenn viel schwarzer Humor daraus gewonnen werden kann, aber in dieser Hinsicht Der Tötungsraum haftet auch an der Oberfläche. Die Ironie, dass aus einem Mörder ein gefeierter Künstler wird, geht im Film nicht verloren, aber alles spielt sich fast so ab Jonathan Jacobson ’s Drehbuch entwickelte dieses Konzept und kam dann zu dem Schluss, dass es nicht vollständig entwickelt werden müsse. Natürlich ist es keine leichte Aufgabe, die Balance zwischen Thriller und schwarzem Humor zu finden, aber Fernsehsendungen mögen das Barry haben bereits bewiesen, dass es möglich ist, die Schrecken und Gefahren der Unterwelt der Kriminalität zu vermitteln und dabei gleichzeitig urkomisch zu sein.
Zum Glück für Der Tötungsraum Allerdings hat Uma Thurman die Nase vorn. Die Präsenz der Schauspielerin wertet jede Szene, in der sie auftritt, wirklich auf und es ist eine Freude, sich in Patrices Verzweiflung hineinversetzen zu können. Es wächst die Erkenntnis, dass sie nur noch einen Schritt davon entfernt ist, eine großartige Kunsthändlerin zu werden. Ihr echtes Engagement für ihren einzig wahren Künstler und ihre Beziehung zu ihrer Assistentin sind die stärksten Elemente des Films. Thurman beherrscht alle Facetten der Figur mit Leichtigkeit, und es wird nie langweilig, sie auf dem Bildschirm zu sehen – selbst wenn die Geschichte sich zur Skatologie herablässt, um Witze zu machen.
Thurmans Szenen werden nur noch besser, wenn sie mit Jackson zusammenarbeitet. Das Duo führt seinen Dialog wie einen Spaziergang im Park, und das merkt man Der Tötungsraum versucht das Beste daraus zu machen. Jackson ist vor allem seine gelassene Art, was mehr als genug ist, um seinen Charakter anzunehmen. Allerdings macht Jacobsons Drehbuch den Zuschauern klar, dass Gordon eine Bedrohung darstellen kann, wenn er will. Das fällt besonders bei Gordons erster Begegnung mit Patrice auf, bei der er nur herzlich ist, man aber die Bedrohung spüren kann, die in seinen Worten und seiner Haltung steckt.
Letztlich, Der Tötungsraum Es ist keineswegs eine schlechte Erfahrung, aber am Ende hat man das Gefühl, dass einem Teile dessen geboten wurden, was der Film sein könnte, wenn er sich entweder dafür entscheiden würde, seine Charaktere weiterzuentwickeln oder einfach eines seiner Elemente zu nehmen und damit weiterzumachen. Der Punkt, den es über Kunst bringt, ist sicherlich gut, um ein Gespräch zu beginnen. Allerdings scheitert alles, wenn Kunstliebhaber und Kriminelle entweder als Snobs oder als Naiv dargestellt werden.
Bewertung: B
Zusammenfassung
- Der Tötungsraum hat großes Potenzial für Satire und schwarzen Humor, kratzt jedoch nur an der Oberfläche und schafft es nicht, seine kunstbezogenen Handlungsstränge und Debatten vollständig zu entfalten.
- Der Film versucht, die Balance zwischen Kriminalthriller und schwarzem Humor zu finden, aber das gelingt ihm nicht ganz
- Uma Thurman's presence in the film elevates every scene she's in, and her chemistry with Samuel L. Jackson is a highlight, but overall the movie falls short in fully developing its characters and making a meaningful commentary on the art world.
Der Tötungsraum ist jetzt im Kino.