Auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung fasziniert James Camerons epischer, in eine Katastrophe verwandelter Liebesfilm „Titanic“ weiterhin das Publikum auf der ganzen Welt.
Der Film, in dem Leonardo DiCaprio als Jack und Kate Winslet als Rose zu sehen sind, wurde nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1997 schnell zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und gewann 11 seiner 14 Oscar-Nominierungen, darunter „Bester Film“ und „Beste Regie“ für Cameron.
Natürlich ist es allgemein bekannt, dass der Untergang der Titanic selbst ein echtes historisches Ereignis ist, aber einige Zuschauer möchten vielleicht wissen, ob die tragische Liebesgeschichte von Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) selbst auf echten Passagieren basiert, die sich auf dem dem Untergang geweihten Schiff befanden.
Lesen Sie weiter, um alles zu erfahren, was Sie über die wahre Geschichte hinter dem Film wissen müssen.
Wahre Geschichte der Titanic: Spielte die Band weiter?
Viele kleine Details aus dem Film passen bis zur historischen Aufzeichnung. Zum Beispiel, Es stimmt, dass die Band auch nach dem Aufprall des Schiffes auf den Eisberg weiterspielte , obwohl es auch richtig ist, dass es ein älteres Ehepaar gab, das beschloss, auf dem Schiff zu bleiben und seine letzten gemeinsamen Momente zu verbringen, als klar wurde, dass das Schiff sinken würde.
Auch die Geschichte der Rettung einiger Passagiere entspricht mehr oder weniger der Realität: Zwar kehrten zwei der Rettungsboote zurück, um Menschen aus dem Wasser zu retten, und auch die Rolle der RMS Carpathia bei der Rettung von Überlebenden trifft zu.
Natürlich gibt es im Film einige bemerkenswerte Ungenauigkeiten, eine davon betrifft den ziemlich spektakulären Untergang des Schiffes. Cameron hat erklärt, dass er gelernt hat, dass ein solcher Untergang eines Schiffes – die Teilung in zwei Hälften – technisch eigentlich nicht möglich ist, aber wir können ihm wahrscheinlich verzeihen, dass er dies aus Gründen des filmischen Effekts hinzugefügt hat.
In einem weiteren Bereich, in dem sich der Film von der Platte unterscheidet, besteht die Verwandlung der Figur des Ersten Offiziers William Murdoch (Ewan Stewart) in eine Art Bösewicht. Im Film erschießt er zwei Passagiere, die fliehen wollten, bevor er sich das Leben nimmt. Tatsächlich handelte es sich dabei jedoch um eine Fälschung, die Murdochs Familie so sehr verärgerte, dass Fox-Vizepräsident Scott Neeson nach Schottland reisen musste, um sich persönlich zu entschuldigen.
Basierten Rose und Jack auf echten Menschen?
Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in Titanic. 20th Century Fox
Die kurze Antwort lautet NEIN – Jack und Rose waren an Bord der Titanic keine echten Menschen, sondern fiktive Charaktere, die James Cameron speziell für den Film geschaffen hatte.
Die Inspiration für Rose war tatsächlich eine amerikanische Künstlerin, die nichts mit der Geschichte des Untergangs der Titanic zu tun hatte: Beatrice Wood. Cameron las ihre Biografie, während er das Drehbuch entwarf, und erklärte, dass bestimmte Aspekte ihrer Persönlichkeit – darunter ihre Liebe zur Kunst und ihr familiärer Hintergrund – letztendlich die Figur beeinflussten, wenn auch nur vage.
Obwohl die Figur des Jack Dawson nicht auf einer realen Person basiert, befand sich rein zufällig tatsächlich ein J Dawson an Bord des Schiffes – ein Besatzungsmitglied namens Joseph.
Die Liebesgeschichte zwischen Jack und Rose ist also völlig fiktiv, was aber nicht bedeutet, dass einige Aspekte des Films nicht der Realität entsprechen.
Cameron hat viel über die Tragödie recherchiert und mehrere Charaktere, die im Film vorkommen – darunter Molly Brown von Kathy Bates, Thomas Andrews von Victor Garber und Kapitän Edward John Smith von Bernard Hill – basieren tatsächlich auf echten historischen Figuren, die sich auf dem Boot befanden.