Die schrecklichsten Ausreißer des Lebens sind oft die faszinierendsten und tragen zu unseren filmischen Obsessionen und Subgenres bei. Während der Durchschnittsmensch wahrscheinlich und hoffentlich nie einem gefährlichen und methodischen Mörder begegnen wird, wimmelt es im Horror- und Thrillerkino von Serienmördern. Der durchschlagende Erfolg von 2024-Filmen wie Fangen Und Langbeine ist ein Beweis dafür, dass das Publikum es liebt, in den Details und der Komplexität eines Mordes zu schwelgen.
Die Beiträge amerikanischer Regisseure zum Serienmörder-Subgenre sind beträchtlich. Das Schweigen der Lämmer , Se7en Und Tierkreis sind für die Serienkiller-Formel auf der Leinwand genauso wichtig wie für das Kino im Allgemeinen. Aber wunderbares Filmemachen beginnt und endet nicht in Hollywood, und das Gleiche gilt für die Serienmörder-Besessenheit. Dies sind die besten Serienmörderfilme der internationalen Bühne , was beweist, dass einige Themen universell sind, egal woher sie kommen.
10 „Hohe Spannung“ (2003)
Land: Frankreich
Marie (Cécile de France), blutüberströmt, hält in „High Tension“ eine Kettensäge
Bild über EuropaCorp.
Beste Freunde Marie ( Cécile von Frankreich ) und Alex ( Maïwenn ) reisen aufs Land, um am Wochenende Alex‘ Familie zu besuchen. Das Paar bleibt nicht lange dort, als ein unerwarteter Besucher eintrifft und sofort ein gewalttätiger Amoklauf durch das Haus beginnt. Marie schafft es, versteckt zu bleiben und versucht, Alex vor dem gewalttätigen Eindringling zu retten, ohne selbst erwischt zu werden.
Hochspannung sah sich mit einigen Kontroversen konfrontiert. Dem Film wurde vorgeworfen, oberflächlich, unnötig gewalttätig und nicht sehr gut zu sein. Während sich die Zuschauer eine Meinung darüber bilden können, welche dieser Anschuldigungen gegebenenfalls begründet sind, lässt sich das nicht leugnen Hochspannung ist das Aushängeschild der inoffiziellen Bewegung der „neuen französischen Extremitäten“. . Der künstlerische und kreative Wert von dergleichen Hochspannung wird immer subjektiv sein, aber sein Beitrag zum Filmdiskurs und sein Interesse, Grenzen zu überschreiten, haben zweifellos den Horror des 21. Jahrhunderts im Guten wie im Schlechten geprägt.
- Veröffentlichungsdatum
- 10. Juni 2005